Datenverlust auf Windowsfestplatten kann vielfältige Ursachen haben: Virenbefall, fehlerhafte fremde Software, Hardwarebeschädigung, versehentliches löschen. Es können verschiedenste Dateiformate betroffen sein. Zur Datenrettung aller Art gibt es Software von verschiedenen Anbietern. Die neueren Windows Versionen XP und Vista setzen Wiederherstellungspunkte, von denen aus Windows neu gestartet werden kann, wenn in der Software ein Fehler auftritt. Dann wird die Frage gestellt und hoffentlich mit ja beantwortet: „Mit der zuletzt als funktionierend bekannten Datenstruktur starten?“ Das funktioniert aber nur, wenn die Hardware und die Starterdateien (MBR) in Ordnung sind.
Ist das nicht der Fall, gibt es verschiedene Software-Möglichkeiten. Die Software zur Datenrettung ist meistens als Testversion erhältlich. Eine empfehlenswerte Software ist R-Studio. Mit der „IntelligentScan-Technologie“ ist eine umfangreiche Datenrettung möglich. Auch bei beschädigten Partitionen ist diese Software eine Hilfe. Sie kann gelöschte Dateien aus dem Papierkorb oder auch eine ganze Partition wiederherstellen. Kostenpunkt dieser Software: 49,95€.
Eine andere Datenrettungssoftware ist: „Stellar Phoenix Windows Data Recovery“. Damit lassen sich Daten auch nach dem Zerstören der File Systeme retten und wiederherstellen. Stellar Phoenix findet auch vom System nicht mehr erkannte Festplatten und stellt Ihre Daten wieder her. Kosten von 99$ sind nicht ganz billig.
File Scavenger® - Festplatten-Datenrettungsprogramm speziell für alle Windowsplattformen. Auch davon gibt es eine Testversion zum ausprobieren. Sie können die Software von der Festplatte wo sie der Administrator sind starten oder von einem externen Datenträger nutzen. Es ist eine recht preiswerte Software, Preis 36,50 €.
Ist die Festplatte defekt müssen härtere Bandagen her. Um defekten Platten ihre Software zu entlocken gibt es die Firma „Ontrack“. Mit dem Diagnoseprogramm „DataAdvisor“ (kostenlos) lassen sich schon erste Hinweise auf die Fehlerquellen feststellen und beseitigen. Hilft das nichts lässt sich mit „Ontrack“ über das Internet auf kaputte Platten zugreifen und Dateien wiederherstellen.
Die teuerste Alternative ist professionelle Datenrettung, es gibt Firmen die können alles wiederherstellen, selbst nach einem Brand. Mit der Adresse www.ontrack.de kommen Sie sicher weiter, wenn Sie sich selber nicht mehr helfen können. Die allerbeste Möglichkeit seine Daten zu Retten ist von Zeit zu Zeit eine komplette Kopie (Image) des Festplatteninhaltes auf DVD zu brennen. Einfache kostenlose Backup-Tools z.B. „SyncToy“ von Microsoft, kopiert automatisiert Dateien auf eine externe Festplatte. „Macrium Reflect Free“ erzeugt ein Image von ganzen Partitionen zusammen mit einer Wiederherstellungsumgebung von einer Boot-CD. Die einfache Bedienung beider Programme ist anwenderfreundlich und trägt dazu bei, dass man Backups nicht länger als lästige Pflicht empfindet. Backups kosten höchstens den Preis der benötigten DVD.
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