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Dienstleister und Firmen zur Datenrettung

Nichts ist bei einem PC sensibler, als die Speicherung der Daten. Sollten diese gelöscht oder beschädigt werden, kann dies oft schwerwiegende Folgen haben. Wichtige Daten könnten auf ewig verloren sein. Was kann man aber tun, um verloren geglaubte Daten noch zu retten? Für das Retten der Daten gibt es zwei Möglichkeiten: Die Wiederherstellung mittels Software oder die Wiedergewinnung durch eine professionelle Firma. Letzteres ist bei schwerwiegenden Problemen nötig und ist meist nicht ganz billig.

Bei einfachen Fällen kann ein Rettungsversuch per Software unternommen werden. Bekannte Software, mit der Daten einfach selbst gerettet werden können, ist unter anderem Easy CD Recovery oder GetDataBack. Es gibt aber mehrere dutzend Programme, die sich der Datenwiederherstellung widmen.




Bei schwerwiegenderen Fällen muss eine Firma kontaktiert werden, die sich auf Datenrettung spezialisiert hat. Wer zum Beispiel Probleme mit seiner Computerfestplatte hat und niemanden kennt, der ihm aushelfen kann, der wird um professionelle Hilfe kaum herumkommen. Auch bei mechanischen Beschädigungen von Datenträgern kann nur noch der Experte etwas bewerkstelligen. Eine zerkratzte oder angebrochene Festplatte auszulesen, ist für den Laien nicht möglich. Der Experte wird auch länger dafür brauchen. Dementsprechend hat solch eine Datenrettung ihren Preis. Was sie im Einzelnen kostet, kann nicht pauschal gesagt werden. Es ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Für eine Speicherkarte müssen aber mindestens 50€, für Ipods und PDAs mindestens 150€ und für eine Festplatte mindestens 250€ einkalkuliert werden. Wer ein schwerwiegenderes Problem hat, der kann sich bei Firmen wie CBL (cbltech.de) oder der Daten Klinik (daten-klinik.com) einen Kostenvoranschlag anfertigen lassen. Danach kann entschieden werden, ob die verlorenen Daten den Preis für die Wiederherstellung rechtfertigen. Zunächst schickt man also den entsprechenden Datenträger an die jeweilige Firma – am besten als versichertes Paket. In der Firma wird dann überprüft, inwiefern eine Datenrettung überhaupt noch möglich ist. Der Kunde bekommt dann eine detaillierte Aufstellung der noch zu rettenden Daten sowie den Kostenvoranschlag. Auf Wunsch werden dann die Daten wiederhergestellt und nach Geldeingang auf DVDs an den Kunden versandt. Die Firma hält die Daten zur Sicherheit meist noch eine Woche vor, bevor sie sie aus ihrem System entfernt.

Wenn einmal Daten verloren gehen ist das oberste Gebot, Ruhe zu bewahren. Es soll schließlich nicht noch mehr Schaden entstehen. In den meisten Fällen ist noch gut etwas machbar. Grund zur Panik besteht selten. Wer überlegt handelt, der kann einen Großteil seiner Daten wiederbekommen. Um Probleme von vornherein zu vermeiden ist es immer noch die beste Lösung, alle Daten auf zwei Datenträgern abzuspeichern. Dann muss man sich bei einem Datenverlust überhaupt keine Sorgen mehr machen!


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